Espressomaschinen



Die Espressomaschine wurde von einem Neapolitaner, welcher sich über die langsame Kaffeezubereitung ärgerte, und einem Mailänder Ingenieur namens Luigi Bezzerra entwickelt. Der erste Prototyp einer Espressomaschine wurde auf der Weltausstellung 1855 in Paris vorgestellt.

In einer Espressomaschine wird Wasser in einem beheizten Kessel auf ca. 90 °C erhitzt und unter Druck durch fein gemahlenes Espressopulver geleitet. Mittlerweile sind jedoch Maschinen, in welchen der Druck durch Wasserdampf auf Grund zu hoher Temperatur und zu niedrigem Druck gewonnen wird, überholt. Durch die Steigerung des Drucks in einer Espressomaschine erhält man die berühmte schaumige Krone, die so genannte Crema. Um jedoch zu verhindern, dass das Kaffeepulver in der Brühkammer aufgewirbelt wird und der Espresso auf diesem Wege zu schwach wird, wird das Pulver mit einem Kaffeestampfer, einem sogenannten "Tamper" gepresst.

Es gibt auf dem Markt z.B. die halbautomatische Espressomaschine, bei welcher der Druck durch eine elektrisch betriebenen Pumpe erzeugt wird, welche sich durch einen Schalter einfach ein- und ausschalten lässt. Espresso Vollautomaten bestimmen die Wassermenge elektronisch und schalten die Pumpe von selbst automatisch wieder ab. Die Supervollautomaten übernehmen die komplette Espressozubereitung (Das Mahlen, Pressen, Extrahieren und den fertigen Sud Ausstoßen) und verfügen über ein oder mehrere eingebaute Mahlwerke für verschiedene Kaffe Sorten. Espressomschinen zu Hause habe allerdings häufig verstopfte Düsen oder andere Teile sind verschlissen. Ersatzteile für Espressomaschinen kann man aber im Fachhandel kaufen.

Das Aufschäumen der Milch geschieht bei Siebträgermaschinen durch ein Turbosteam-System, bei dem man ein Gefäß mit kalter Milch unter eine spezielle Düse stellen muss, sobald der Überdruck in der Maschine einen heißen Dampfstrahl erzeugen kann. In der Gastronomie saugen die "Cappuccinatore" automatisch Milch aus einem Behälter, schäumen sie mit dem Dampfstrahl auf und leiten die erhitzt direkt in die Tasse.